Gemeinsam als Gruppe unterwegs, ob bei Mensch oder Tier, bringt Vorteile fürs Leben, erfordert aber die Koordination von unterschiedlichen Interessen der einzelnen Individuen. Das gilt auch für die sehr sozialen Erdmännchen, die sich ständig mit Rufen über ihr Verhalten, über ihre Absichten oder über Gefahren austauschen. Sie leben in den trockenen Gebieten im südlichen Afrika, insbesondere in der Kalahari. Erdmännchen, von weniger als einem Kilogramm Köpergewicht, sind einerseits Allesfresser (Insektenlarven, Skorpione oder kleine Reptilien), andererseits sind sie selbst Beute, etwa von Greifvögeln.
Wie treffen Erdmännchen Entscheidungen? Wie wägen sie ab zwischen eigenem Vorteil und dem der Gruppe? Wie kommunizieren sie miteinander? Und haben sie bereits auf die Erderwärmung reagiert?


